Nach einer kühlen Nacht ereilt uns ein hektischer Morgen. Das Frühstück gerade am Tisch, werden wir ersucht, den Platz mit dem Camper zu verlassen, da eine Kontrolle angekündigt ist und der Platz eigentlich schon in Winterruhe sein sollte. Wir suchen uns außerhalb einen ruhigen Platz, frühstücken und planen den Tag um.
Statt mit dem Rad fahren wird mit dem Camper die acht Kilometer nach Martin Brod. Martin Brod liegt hinten im Tal am Zusammenfluss von Unca mit der Una. Am Ortseingang parken wir.
Eine kurze Wanderung entlang der alten Bahnstrecke der Una Bahn beginnt am Parkplatz. Der Weg endet in einem eingefallenen Eisenbahntunnel. Den Weg weiter als Wanderweg zuführen wäre sehr lohnend.
Bei einem Haus wird darf ich beim Rakij brennen zusehen und erhalte natürlich auch Kostproben.
Das schöne orthodoxe Kloster bestimmt das Ortsbild.
Beim Zugang zum Wasserfall bezahlen wird den Eintritt in der Höhe von moderaten 3 KM (1,50 €). Der Wasserfall Milančev buk ist zwar etwas kleiner als Štrbaćki buk, aber ebenso schön und beeindruckend. Wir genießen das Rauchen des Wassers und die Einsamkeit. Keine Besucher um diese Jahreszeit und wahrscheinlich auch zu abgelegen.
Im Camp Lav beziehen wir wieder den selben Platz. Wir werden gleich auf Rakij und Käse eingeladen. Gestärkt mache ich mich noch auf den Weg, die über Kulen Vakuf thronende Burg Ostrovica zu erklimmen. Mit dem Bike bezwinge ich die sehr steile Auffahrt. Mit dem Rad gelange ich bis an die Ruine. Mit einem schönen Blick auf das Tal der Una und den Ort belohnt, fahre ich wieder zurück.
Es steht noch an, die Räder auf den notdürftig fixierten Träger zu verladen. Jetzt sieht es nicht schlecht aus. Wir hoffen, dass alles bis nach Hause hält.













































