Die vergangene Nacht verbrachten wir auf dem Gelände eines Agrotourismus Betriebes in Mesopotam, einer Hochebene, die von der Bistrica durchflossen wird. Im Restaurant des Betriebes aßen wir und durften dafür den Parkplatz für die Übernachtung nutzen. Das Essen, gegrilltes Gemüse, Böreck und Salat schmeckte uns sehr gut.
Am frühen Morgen brechen wir auf, damit wir um 08:00 am Tor in Butrint sind, wenn die archäologische Stätte öffnet. Leider wurde erst um 09:00 aufgesperrt. Also warteten wir. 1000 Lek (ca. 10,-€) Einritt sind auf jeden Fall gerechtfertigt. Die Anlage ist sehr gepflegt, sehr gut beschildert und sehenswert.
Mit Butrint haben wir den südlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Nach kurzem Stopp in Ksamil und Fahrt durch Sarandë, einem schrecklichen Badeort geht es entlang der albanische Riviera nach Norden, vorbei an Qeparo, Himare, und Dhermi. Dhermi ist ein schöner Ort, aber leider mit unansehnlichem Küstenverbau. Schlimmstes Beispiel die Hotelanlage am Strand Palase über die eine Reportage gedreht wurde.
Von der Straße auf den Llogarapass hat man freien Blick auf die Bausünden an der Küste. Die neue Straße führt durch einen Tunnel. Wir entscheiden uns für die Fahrt über den Pass, was wir nicht bereuen. Über lange Kehren erreichen wir den auf 1000 m hoch gelegen Übergang. Die karge Vegetation der Südseite wechselt. Hinunter geht es durch dichten Wald.
Blick aus dem Wohnmobil
Ab der Tunnelausfahrt fahren wir auf neuer Straße und erreichen bald darauf Orikum und den angepeilten Campingplatz „Bada“ direkt Meer mit eigenem Strand.






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