Noch am Abend ereignete sich vor unserem Campinplatz in Korça ein Verkehrsunfall. Ein junger alkoholisierter Mann kam mit seinem Mercedes ins Schleudern, rammte einen Teil der Campingplatzeinfahrt und stürzte in den Graben. Noch vor Eintreffen der Policia wurde der Lenker weggebracht. Auch hier wird die Polizei belogen.
Am Morgen nach unserem Frühstück bezahlen wir die Stellgebühr von 10 €/Nacht und fahren nach Voskopoja. Die kleine schmucke Stadt liegt in den Bergen westlich von Korça. Sie hatte angeblich 1760 noch 50.000 EW und war von regem Handel reich geworden.
Von den einst 20 Kirchen, sind nur noch einige wenige erhalten, Vor der Nikolauskirche treffen wir auf e8ne Gruppe Touristen die gerade die Kirche verlassen hatten. Leider versperrte die Führerin die Kirche wieder, sodass wir sie nicht von innen sehen konnten.
Die Reiseleiterin spricht Deutsch mit NÖ Dialekt. Sie spricht uns an und lädt uns ein, mit ihnen zur nächsten Kirche mitzugehen. Auf dem Weg zur Athanasiuskirche treffen wir auf Bekannte (Robert und Michaela) aus Salzburg, die zu dieser Reisegruppe gehören. Welch ein Zufall mitten in Albanien Bekannte zu treffen.
Die Kirche hat nach Außen keine typische Form, da die Osmanen nur eine versteckten Form zuließen. Die Kirche besitzt drei Kuppeln und ist mit wunderschönen Fresken ausgeschmückt. Danach trinken wir noch gemeinsam einen Kaffee und verabschieden uns von Michaela und Robert.
10 km südlich von Korça besuchen wir noch die prähistorischen Gräber aus der Bronze- und Eisenzeit in Kamenica. Eine kleine aber sehenswerte Ausstellung.
Es folgt der lange Weg in Richtung Vjosa, dem letzten Wildfluss Europas. Durch Erseka der höchstgelegene Stadt Albaniens, Borova deren Bevölkerung durch deutsche Soldaten aus Rache ermordet wurden und durch Leskovik eine abgelegene Kleinstadt hoch in den Bergen. Entlang der griechischen Grenze kommen wir nach Überquerung von drei Pässen nun endlich an die Vjosa.
Die Vjosa flussabwärts über eine sehr kurvenreiche Straße gelangen wir an die Lengarica. Dem Fluss folgend erreichen wir nach 5 km einen Campingplatz in der Nähe der Thermalquellen von Bënja. Camp einrichten, kochen und genießen,







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