Berat - die Stadt der 1000 Fenster
Der Burgberg von Berat wurde schon im 4. Jhdt vCh von Illyrern befestigt. Berat prägt eine wechselvolle Geschichte mit unterschiedlichen Herrschaften. Der Namen leitet sich vom slawischen Begiff Beligrad (weiße Stadt) ab.
Berat gefällt uns sehr gut. Viele sehr geschmackvoll restaurierten alte Häuser, gute preiswerte Lokale und eine angenehme Atmosphäre prägen das Stadtbild.
Die Burg in Berat ist neben Kruje eine von zwei noch ständig bewohnten Burgen in Albanien. Von hier wurde der alte Handelsweg durch dasTal des Osum an einer Engstelle überwacht. In knapp 45‘ erreichen wir auf einem einsamen Weg über die Westseite den Eingang.
Die Burganlage ist riesig. Neben Wohnhäusern befinden sich noch einige sehr alte Kirchen im Burgbezirk. In der Marienkirche befindet sich das Museum Onufri, welches sich den Ikonen des berühmten albanischen Malers widmet.
Von der roten Moschee ist leider nur noch das Minarett erhalten.
Die Burg verlassen wir über den Weg, der uns direkt in den Altstadtbezirk Mangalem führt. Auf der Terrasse eines Lokals essen wir typisch albanische Gerichte. Fergesë, Pispili, gegrillter Schafskäse und gefüllte Aubergine mit Kartoffeln aus dem Ofen. Wir sind begeistert, dass in einer touristisch geprägten Stadt, lokales Essen serviert wird.
Auf dem Rückweg lasse ich mir bei einem Berber noch die Haare schneiden.








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